Memento: Stille
"Mementos" werden zukünftig regelmäßige Rituale und Erziehungsmaßnahmen sein, die dir deinen Platz in sehr intensivem Maße immer wieder vor Augen führen sollen. Sie werden dich daran erinnern, dass du meine Sklavin bist und dass du entsprechend mir gehörst. Sie werden schmerzhaft sein, mal erniedrigend, erregend oder auch grenzwertig. Sie werden in jedem Fall intensiv sein, damit du sie niemals wieder vergisst und daraus lernst.
Ich möchte, dass du Buch führst, dass du die Namen deiner Mementos wie ein Mantra auswendig lernst, nicht einfach das leblose Wort, sondern die Empfindungen, die du bei diesem Memento verspürt hast. Ich möchte, dass du in einem Buch festhältst, was mit dir geschah und was du dabei empfandest. Ich möchte, dass du es verinnerlichst und es wie Atemluft aufsaugst, um mehr und mehr zu einer Sklavin zu reifen, wie ich sie mir wünsche.
Deine Eheherrin
Stille
Ein knallroter Briefumschlag mit meinem Namen darauf lag auf meinem Platz, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Er war von Carmen und insofern öffnete ich ihn schnell. Ich war überrascht und hatte nicht die leiseste Ahnung, was darin stand.
Der Umschlag enthielt zwei Briefbögen. Der erste enthielt den oben aufgeführten Text, der sozusagen als eine Einleitung diente, mit der Madame mir den Sinn meiner Mementos erklärte. Der zweite Bogen beschrieb mein erstes Memento, das sie durchführen wollte, wenn ich am kommenden Tag zu ihr fuhr.
"Stille - den ersten Montag eines jeden Monats wirst du zukünftig 'still' verbringen; es ist dir verboten, mit mir zu sprechen, keine SMS, keine Mails, kein Telefonat, kein Chat, nicht einmal meine Statusmeldung wirst du kommentieren, und du wirst auch kein einziges Wort von dir geben, wenn du vor mich treten darfst. Trotzdem wirst du den Messenger einschalten und vielleicht sogar Nachrichten von mir bekommen, und du wirst auch ans Telefon gehen, wenn ich anrufe ... nur eben, ohne selber dabei zu sprechen.
"Stille" wird dich disziplinieren. Du wirst die Lippen sehr bewusst zusammen kneifen und dich zurück nehmen, wie eine Sklavin es tun sollte. Du wirst erkennen, wie sehr du von mir abhängig bist, wenn du nicht sprechen darfst, denn du wirst nicht aussprechen, dass du Durst hast, zur Toilette musst ... meine Schläge zu stark sind oder du einen Höhepunkt nicht mehr zurück halten kannst. Du wirst stumm alles ertragen und erdulden, was dir widerfährt ... volle 24 Stunden lang.
Morgen ist so ein Tag ... ab 0.00 Uhr bist du allerdings 'stumm' ..."
So unspektakulär diese Anweisung auf den ersten Blick schien, so sehr würde sie mich im Nachhinein doch fordern, und ich ahnte, dass dieses Verbot zukünftig an jedem ersten Montag gelten würde, ohne dass ich noch einmal gesondert daraufhin gewiesen wurde. Obwohl es noch einige Stunden bis zum kommenden Tag waren, fiel ich bereits mit diesen Zeilen in eine sehr devote, willige Grundhaltung, die ich beibehalten würde. Die Kompromisslosigkeit, die Carmen an den Tag legte, indem sie Widerworte gar nicht erst zuließ, erfüllte ihren Zweck. Sie gab mir keine Möglichkeit, eine Diskussion zu beginnen, selbst wenn ich das gewollt hätte.
"Schlafen Sie gut, Herrin ... es wird mir sehr, sehr schwer fallen", schrieb ich ihr um 23.59 Uhr noch per SMS und verstummte dann.
*****
Als ich morgen aufwachte, hatte sie mir bereits eine SMS geschickt, da sie arbeiten musste, während ich einen freien Tag hatte.
"Guten Morgen ... "Stille" - vergiss das nicht".
Ich würde es bestimmt nicht vergessen. Ich ahnte jedoch, dass ein sehr intensiver Tag auf mich wartete, weil meine Herrin wirklich Nachhaltigkeit mit diesem Memento erwirken wollte. Es würde mehr als ein intensives Spiel werden, sondern ein echter Erziehungsschritt, der an meine Grenzen gehen konnte, und ich wusste, dass eine Missachtung ihrer Anweisung heute besonders hart bestraft werden würde.
Ich schaltete den Messenger und die Webcam ein, wie sie es verlangt hatte, ging zunächst jedoch den normalen Hausarbeiten nach.
... die Minuten und Stunden vergingen jedenfalls, ohne dass erst einmal eine weitere Nachricht meiner Herrin kam. Mit einem Auge schielte ich aber immer wieder auf mein Handy und den Messenger, weil ich darauf wartete. Genau das war eine Sache, die sie mit diesem Memento bezweckte. Sie wollte Sehnsucht in mir wecken, dafür sorgen, dass ich in jeder Sekunde einen hoffnungsvollen Blick auf mein Handy und in den Messenger warf, um von ihr zu hören, doch sie ließ mich lange warten.
Die nächste "Nachricht" erreichte mich dann auch nicht per SMS, sondern in Form eines kleinen Paketes, das mir ein DHL-Bote zu meiner Überraschung in die Hand drückte. Oft vergaß ich, dass auch der Postweg bei meiner Erziehung zahlreiche Möglichkeiten bot, Einfluss auf mich zu nehmen.
Ich trug es vor die Webcam, so dass meine Herrin es sehen konnte, sofern sie die Cam in diesem Augenblick verfolgte und öffnete es. Es enthielt eine schwarze Plastiktüte, an der ein kleiner Zettel mit weiteren Anweisungen befestigt war.
"Bitte führe eine Analdusche durch, danach öffnest du den Beutel und folgst den weiteren Anweisungen".
Es war ein böses Spiel. Ich wusste nicht, was mich weiter erwartete, mein Schwanz wurde allerdings bereits hart. Ich wusste nicht einmal, was sich in dem Beutel befand, folgte aber ihrer ersten Anweisungen und nahm meine Analdusche zur Hand, um mich zu reinigen.
Ich duschte und öffnete die geheimnisvolle Tüte, die noch in dem Paket auf mich wartete. Meine Herrin wusste definitiv, wie sie mich fordern konnte, denn mir fielen schließlich zwei Paar Nylonstrümpfe, ein schmaler Vibrator in einem Kondom sowie eine Rolle Frischhaltefolie und eine Rolle Klebeband in die Hand. Den Sachen lag ein weiterer Zettel mit Anweisungen bei:
"Einen Strumpf ziehst du bitte über deinen Schwanz ... bis zur Peniswurzel, und danach bindest du mit dem zweiten Strumpf deine hübschen Eier vorsichtig ab ... nicht zu fest, da du bis heute Abend nicht mehr an dein Eier kommen wirst. Den Vibrator schiebst du in deinen Po und stellst ihn dann auch auf mittlerer Stufe ein, so dass er dich erregt, mehr aber auch nicht. Dann fixierst du den Vibrator und deinen verpackten Schwanz mit der kompletten Frischhaltefolie und zusätzlich dann mit dem Klebeband ... ich möchte, dass du das ganze Klebeband zwischen deinen Schenkeln, über deinem Arsch und deinem Schwanz abrollst, so dass du Berührungen an deinem Schwanz fast nicht mehr bemerkst. Die Folie wirst du dann an den Schenkeln und über dem Bauch mit dem Klebeband abkleben ... sehr ordentlich, so dass die beiden Klebebandenden übereinander liegen ... das andere Paar Strümpfe ziehst du dann bitte einfach an".
Ich schluckte, denn diese Anweisungen gingen weiter als das, was ich erwartet hatte. Bis zum Abend würde es noch eine Weile dauern, und wenn ich mich entsprechend ihren Anweisungen einschloss.
Ich durfte ihr nicht schreiben ... es war kein Protest, keine Beschwerde möglich ... ich konnte gehorchen oder nicht gehorchen ... und ich entschied mich, ihr zu gehorchen.
Ich zog einen Strumpf bis zur Peniswurzel über meinen Schwanz, band den Hodensack dann mit dem zweiten Strumpf vorsichtig ab. Ich legte die Folie an, rollte die Rolle zwischen Schenkeln, über Schwanz und Po ab, fixierte die "Bündchen" schließlich mit dem Klebeband. Zum Schluss zog ich die Strümpfe an ... damit begann meine Leidenszeit, denn ich hörte den ganzen Tag über nichts von ihr !
*****
Pünktlich um 16 Uhr hörte ich, wie ein Schlüssel ins Schloss gesteckt und die Tür geöffnet wurde. Ich wartete im Esszimmer auf sie und ging in die Knie ... eine Sklavin, die sich ihrer Position sehr bewusst war. Wortlos führte sie mich allerdings gleich in ihr Schlafzimmer. Ich sollte mich ausziehen ...
Meine Eheherrin hielt plötzlich einen Strap-On in der Hand. Ich sollte still halten, während sie mir den Gummischwanz anlegte und über verschiedene Riemen spannte, so dass er nicht verrutschen konnte. Sie legte mir noch eine Augenbinde an, spannte sie ... dann sollte ich mich auf das Bett legen, und spürte bald, wie sie mich bestieg. Ich sah nichts, spürte sie allerdings, als sie ihr Becken bewegte und mich fickte ... ich hörte sie. Meine Herrin fickte mich und ihre Erregung wuchst schnell, während ich nur ein Nutzstück war, über das sie verfügte. Es erregte mich ungemein, aber ich war meilenweit davon entfernt, selber zu kommen. Sie kam ... ich spürte es, hörte es, roch es ... sie kam, während meine Lust einfach nur gewachsen war und ich noch immer weit von einer Befriedigung entfernt war.
"Keinen Ton heute von dir, meine Liebe".
Erst jetzt fixierte sie mich ... legte mir an Händen und Füßen Fesselriemen an, die sie an den Bettpfosten befestigte.
"Ich will kein Betteln um mehr ... kein Winseln um Gnade von dir hören ... akzeptiere einfach, was passiert".
Der Strap-On blieb, und sie nutze ihn noch mehrfach ... ich dagegen musste "geschehen lassen" ...
Irgendwann befreite sie mich von den Fesseln ...
"Fein ... dann darfst du nun ins Bett gehen".
... ich blickte sie kurz an, aber ich musste lächeln ... glücklich ... es war eine harte Lektion, aber nun wusste ich, wo mein Platz war und dankte ihr um 0:01 Uhr als meine Stillezeit abgelaufen war mit einer Sprachnachricht für diese intensive Erfahrung.
www.lillikleine.com
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